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SUMMARY:Europe Calling “Ein Neues Umwelt(straf)recht - für Deutschland\, Europa und die Welt”
DESCRIPTION:Erstmals seit den 1980ern steht eine Neugestaltung des deutschen Umweltstrafrechts an\, diesmal im EU-Rahmen und mit großer Wirkung auf das internationale Völkerrecht. Eine historische Chance für Natur- und Klimaschutz\, die wir nicht verpassen sollten! \n \nGleich hier anmelden! \nKonkret muss die EU-Richtlinie für den Schutz der Umwelt durch das Strafrecht in nationales Strafrecht überführt werden. Das Strafrecht ist eng mit den gesellschaftlichen Werten und Vorstellungen von Recht und Unrecht verbunden. Wenn wir “Ökozid”\, also die massive Zerstörung unseres natürlichen Gemeinguts\, national und global unter Strafe stellen\, wäre ein großer Schritt zum Schutz für Natur und Umwelt getan. \nIn diesem Webinar\, über 2 Jahre nach unserem ersten Europe Calling zu Ökozid\, wollen wir genau hinschauen\, welche Meilensteine in den letzten 2 Jahren genommen wurden und welche noch vor uns liegen. Wir schauen auf die Ukraine\, auf internationale Organisationen und auf das Beispiel Deutschlands in die nationale Umsetzung. \nUnsere Gäste sind: \nYuliia Ovchynnykova\, ukrainische Abgeordnete\,berichtet von “Ökozid” in ihrem Land. Sie war an der Entscheidung des Europarates beteiligt\, schwerste Naturzerstörungen künftig unter besondere Strafe zu stellen. \nSue Miller\, Chief Networks and Alliances Officer bei Stop Ecocide International\, begleitet die rasante Entwicklung der internationalen Debatte um die Ergänzung des Völkerstrafrechts auf höchsten diplomatischen Ebenen. \nNatalia Rudenko\, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen\, Stop Ecocide & Fridays for Future\, war intensiv an dem Mitgliedsentscheid der DGVN beteiligt\, die Einführung von Ökozid im internationalen Strafrecht zu unterstützen. \nDr. Stephan Sina\, Senior Fellow am Ecologic Institute\, ist Verfasser des Rechtsgutachtens zur Umsetzung der „Ökozid“-Regelung der EU-Umweltstrafrechts-Richtlinie in deutsches Recht. \nDr. Johannes Fechner\, Justiziar und Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion\, ist zudem Mitglied im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages – dieser ist federführend für die Umsetzung der EU-Richtlinie. \nTermin: Mittwoch\, 10. September 2025\, 18:30 – 20:00 Uhr MESZ \nGleich hier anmelden: LINK \nMit Dolmetschung in Deutsch und Englisch.
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SUMMARY:Tatort Ökozid - Kommt der Wandel vom Kavaliersdelikt zum Kapitalverbrechen an Mensch & Umwelt?
DESCRIPTION:Aufzeichnung: \n \nLiebe Freund:innen\, liebe Interessierte\, \ngewinnt Ökozid als Straftatbestand für die massenhafte Schädigung und Zerstörung von Ökosystemen gerade weltweit an Fahrt? Eine herausragende Gelegenheit dafür bietet sich momentan in der Europäischen Union: Für die Mitgliedsländer und das EU-Parlament bedeutet die Überarbeitung der EU-Umweltstrafrechtrichtlinie die konkrete Chance\, mit der Aufnahme von Ökozid eine Grundlage zur  Bestrafung der für schlimmste Umweltschäden verantwortlichen Personen zu schaffen. \nTrotz ermutigender Schritte ist der Durchbruch noch nicht erreicht \nIn diesem Monat verwies Papst Franziskus erneut auf die Notwendigkeit\, Ökozid als 5. Verbrechen gegen den Frieden auf internationaler Ebene zu kriminalisieren. In seiner Erklärung für die COP27 forderte das International Corporate Governance Network (ICGN)\, eine Investorenvereinigung mit einem verwalteten Vermögen von 70 Billionen Dollar\, erneut dazu auf\, Ökozid zu kriminalisieren. In Belgien bringt die Umweltministerin Zakia Khattabi in Konsens mit dem Justizministerium Ökozid als schweres Verbrechen in das neue Strafgesetzbuch. In Frankreich wird Ökozid seit 2021 bereits mit bis zu 10 Jahren Haft geahndet. \nDie klaffende Lücke im internationalen Recht muss dringend geschlossen werden \nUmweltverbrechen sind der drittgrößte Verbrechenssektor der Welt\, doch es existiert gegenwärtig kein internationales Gesetz\, das die schwerwiegende Zerstörung der Umwelt unter Strafe stellt. \nWie können wir verhindern\, dass konservative Kräfte die Aufnahme von Ökozid in die EU- Umweltstrafrechtsrichtlinie blockieren? \nWas muss geschehen\, damit Ökozid in das Umweltstrafrecht der EU und in das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofes aufgenommen wird? \nWelche Rolle kann die Kriminalisierung von Ökozid beim Schutz der Biosphäre und bei der kommenden Weltbiodiversitätskonferenz COP15 in Montreal spielen? \nDarüber sprechen in unserem nächsten Europe Calling-Webinar\, organisiert in Kooperation mit Stop Ecocide Deutschland\, die Experten aus den Bereichen Politik\, Recht und NGOs \n\nJojo Mehta\, Co-Founder von Stop Ecocide International\nDr. Dana Schirwon\, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)\nProf. Hermann Ott\, Geschäftsführer\, Client Earth Deutschland\nHannes Jaenicke\, Autor\, Dokumentarfilmer Schauspieler und Aktivist\nSpecial Guest: Oleh Bondarenko\,Vorsitzender der Umweltausschusses des ukrainischen Parlaments\n\nWann? Donnerstag\, 01.12.\, 19:00 – 20:30 Uhr \nDas Webinar wird simultan ins Deutsche und Englische übersetzt. \nSeid selbst dabei und ladet andere dazu ein! \nMit europäischen Grüßen \nMaximilian Fries und alle bei Europe Calling e.V.
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